Studie der GGL belegt steigenden Anteil regulierter Online-Glücksspielausgaben in Deutschland
Frankie Bauer · May 20, 2026

Studie der GGL belegt steigenden Anteil regulierter Online-Glücksspielausgaben in Deutschland

Hintergrund und Veröffentlichung der Untersuchung
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat eine aktuelle Analyse vorgelegt die den Anteil der Ausgaben im Online-Glücksspielbereich detailliert aufschlüsselt und dabei 77.03 Prozent der gesamten Umsätze über lizenzierte Betreiber verzeichnet während der unregulierte Markt bei etwa 22.97 Prozent liegt und diese Zahlen den Fortschritt bei der Kanalisierung seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags von 2021 widerspiegeln. Experten beobachten seit Jahren wie sich die rechtlichen Rahmenbedingungen auf das Verhalten der Nutzer auswirken und die vorliegenden Daten zeigen dass ein großer Teil der Spieler inzwischen legale Angebote bevorzugt.
Detaillierte Ergebnisse zur Marktverteilung
Forscher der Behörde haben die Ausgabenströme systematisch erfasst und dabei festgestellt dass der legale Sektor kontinuierlich wächst während der illegale Bereich weiterhin präsent bleibt und genau diese Aufteilung wird bei der vollständigen Überprüfung des zwischenstaatlichen Vertrags am Ende des Jahres 2026 eine zentrale Rolle spielen. Die Studie stützt sich auf umfangreiche Erhebungen die sowohl Transaktionsdaten als auch Marktschätzungen einbeziehen und so ein realistisches Bild der aktuellen Lage zeichnen.
Beobachter notieren dass die Kanalisierung seit 2021 messbare Erfolge erzielt hat und die 77.03 Prozent den höchsten bisher dokumentierten Wert darstellen obwohl der verbleibende Schwarzmarktanteil von 22.97 Prozent weiterhin Anlass zu regulatorischen Anpassungen gibt. Daten aus der Untersuchung verdeutlichen wie Werbebeschränkungen und Lizenzanforderungen das Nutzerverhalten beeinflussen und damit den legalen Markt stärken.
Auswirkungen auf die bevorstehende Vertragsüberprüfung

Im Mai 2026 werden erste vorbereitende Gespräche zur Überarbeitung des Staatsvertrags erwartet und die aktuellen Marktanteile dienen dabei als wichtige Grundlage für Entscheidungen über mögliche Verschärfungen oder Erleichterungen. Die Behörde betont dass der illegale Markt trotz der Fortschritte bei der Kanalisierung weiterhin bekämpft werden muss und die Ergebnisse der Studie fließen direkt in diese Planungen ein.
Analysen zeigen dass ein geringerer Schwarzmarktanteil die Wirksamkeit bestehender Maßnahmen bestätigt und gleichzeitig auf Bereiche hinweist in denen zusätzliche Kontrollen sinnvoll erscheinen könnten. Vertreter der Länder haben bereits signalisiert dass die Zahlen aus der GGL-Untersuchung bei den Beratungen Ende 2026 intensiv diskutiert werden und als Referenz für neue Regelungen dienen sollen.
Entwicklungen seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021
Seit der Einführung des Vertrags haben sich die Bedingungen für legale Anbieter deutlich verändert und die Studie dokumentiert wie diese Veränderungen zu einer stärkeren Nutzung regulierter Plattformen geführt haben. Die 77.03 Prozent legaler Ausgaben stehen im Kontrast zu früheren Schätzungen und belegen den Erfolg der Kanalisierungsstrategie während der illegale Restmarkt von 22.97 Prozent als Herausforderung für die kommenden Jahre bleibt.
Statistiken aus der Erhebung belegen zudem dass Spieler zunehmend auf Sicherheit und Transparenz achten und daher lizenzierte Angebote wählen und diese Tendenz wird voraussichtlich bis zur Überprüfung 2026 weiter anhalten. Die Behörde plant zusätzliche Maßnahmen um den Schwarzmarkt weiter einzudämmen und die vorliegenden Daten liefern dafür eine fundierte Entscheidungsgrundlage.
Fazit
Die Veröffentlichung der GGL-Studie liefert klare Zahlen zur aktuellen Marktaufteilung und unterstreicht sowohl die erreichten Fortschritte als auch die noch bestehenden Aufgaben im Kampf gegen illegales Glücksspiel. Mit der anstehenden Überprüfung des Staatsvertrags Ende 2026 werden diese Erkenntnisse maßgeblich in die Weiterentwicklung der Regulierung einfließen und die Entwicklungen im Mai 2026 könnten bereits erste Hinweise auf mögliche Anpassungen geben. Die ermittelten Anteile von 77.03 Prozent legal und 22.97 Prozent illegal bilden dabei die Basis für künftige Entscheidungen der zuständigen Stellen.